News
Reli-Hitparade der Grundschulen
20.4.2026
Ein besonderer Gottesdienst als Brücke zwischen Religionsunterricht und Kirchengemeinde

Am Sonntag, 19. April fand in der Metzinger Martinskirche eine "Reli-Hitparade der Grundschulen" statt.
Bezirkskantor Stephen Blaich hatte gemeinsam mit der Metzinger Pfarrerin Hanna Karle die Idee, dass die evangelischen Religionsgruppen der Metzinger Grundschulen zu ihren Lieblings-Liedern aus dem Unterricht einen Videoclip oder eine Audio-Datei aufnehmen und als Beitrag zur Hitparade einreichen.
Insgesamt 16 Zusendungen aus den Metzinger Grundschulen wurden eingereicht und dann im Gottesdienst am 19. April als Hörstück oder Film vorgespielt. Im Gottesdienst wurden gemeinsam Lieder aus der "Kernliederliste" gesungen.

Schuldekan Dr. Joachim Bayer ging in seinem Impuls auf die Bedeutung der Kernlieder ein:
"In der Gegenwart wird viel Musik gehört. Jeder Mensch hat so seine eigene Playlist. Mehr und mehr verschwinden Lieder, die wir gemeinsam singen können, die uns verbinden, die uns die Gemeinschaft untereinander erfahren lassen.
Stellt Euch mal vor, wie öde und langweilig die Atmosphäre in einem Fußballstadion wäre, wenn jeder sein eigenes Lied singen würde oder jedesmal ein neues und unbekanntes Lied angestimmt werden würde. Jeder weiß: die Atmosphäre im Stadion entsteht durch das gemeinsame Singen der immergleichen und allen bekannten Lieder; so entsteht Gemeinschaft.
Die 33 Kernlieder versuchen dies zu ermöglichen: Das gemeinsame Singen, die im gemeinsamen Singen erfahrene Gemeinschaft, aber eben auch das gemeinsame Singen über verschiedene Orte und Generationen hinweg, dass Oma und Enkel, Opa und Freunde durch die gleichen Lieder verbunden sein können. Die Kernlieder wollen helfen, dass wir unseren Glauben an Gott nicht für uns alleine behalten, sondern in Gemeinschaft über Generationen und an verschiedenen Orten vor Gott bringen."

Aus allen Klassenstufen der Metzinger Grundschulen waren zahlreiche Kinder sowie ihre Eltern und Lehrer*innen beim Gottesdienst anwesend und freuten sich an dem Applaus der Gemeinde über die teils aufwendig produzierten Clips und die Wertschätzung ihrer Gesangskünste. Jedes Kind erhielt eine Urkunde und durfte sich aus dem Köfferchen von Pfarrerin Karle einen Preis aussuchen.

