KIRCHE UND SCHULE

Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden sorgen

Das PTZ Stuttgart hat zusammen mit Fachpersonen der deutschlandweiten Friedensarbeit eine Materialsammlung zum Thema Friedensbildung in Schule und Gemeinde entwickelt. Neben Grundsatzartikeln zur Friedensethik gehören dazu auch Lehr- und Unterrichtsmaterialien. Das Material ist online auf dem Internetportal des PTZ Stuttgart/RPI Karlsruhe zu finden und wird kontinuierlich ergänzt.

Im Moment umfasst es folgende Artikel und Materialien:

Zur Zusammenfassung des Materials in einem PDF 

 

 

„Wer die Welt verstehen will, muss etwas von Religion verstehen“

Pfarrerin Gudrun Bertsch wird ab Oktober neue Co-Schuldekanin in den Kirchenbezirken Reutlingen und Bad Urach-Münsingen.
Gemeinsam mit Schuldekan Bayer ist Gudrun Bertsch dann für die Kirchenbezirke Reutlingen und Bad Urach-Münsingen zuständig. Dort gibt es fast 130 Schulen, an denen rund 300 staatliche und 120 kirchliche Lehrkräfte evangelische Religionslehre unterrichten. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Aufsicht über den Religionsunterricht sowie die Beratung, Begleitung und Fortbildung der Lehrkräfte. Außerdem wirkt sie bei religionspädagogischen Prüfungen mit. Dazu kommt die Bildungsarbeit in den Kirchengemeinden und -bezirken. Zu ihr zählen etwa die Familien- und die Erwachsenenbildung sowie die Konfirmanden-, die Kinder- und die Jugendarbeit.
Gudrun Bertsch möchte „Kirchengemeinden und Lehrpersonen für ihre vielfältigen Bildungsaufgaben sensibilisieren, motivieren und stärken.“ Zusammen mit den verschiedenen Berufsgruppen, die im pädagogischen Feld Verantwortung übernehmen, wolle sie zukunftsfähige Strukturen kirchlich verantworteter Bildungsarbeit entwickeln. „Wer die heutige Welt verstehen will, der muss auch etwas von Religion verstehen“, sagt Bertsch. „Denn Bildung ohne Religion ist unvollständig, genauso unvollständig ist Religion ohne Bildung“.

 

 

#freiundgleich

Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte startet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Menschenrechtsinitiative #freiundgleich. Mit einer Wanderausstellung, unterschiedlichen Veranstaltungsformaten – von Planspielen bis zu einer Modenschau –, Informations- und Bildungsmaterial rückt die EKD die Verteidigung der Menschenrechte als Aufgabe der Kirchen in den Fokus. Insbesondere Kirchen und Gemeinden sollen damit in der Menschenrechtsbildung unterstützt werden.
 
Laut EKD sei die Initiative gerade jetzt wichtig, wo deutlich werde, dass vielerorts der Grundkonsens über das gleiche Recht und die gleiche Würde aller Menschen infrage gestellt werde. „Wir werden als Kirche nicht nachlassen daran zu erinnern, welche beispiellose Errungenschaft die Menschenrechte sind. Und wir werden uns weiter für die Menschenrechte einsetzen, damit alle Menschen als Gottes Geschöpfe und Ebenbilder in Freiheit und Würde miteinander leben können“, sagt Petra Bosse-Huber, Vizepräsidentin und Auslandsbischöfin des Kirchenamtes der EKD.

Religiöse Feiern im multireligiösen Kontext der Schule

"Religiöse Feiern im multireligiösen Kontext der Schule" lautet der Titel einer Arbeitshilfe, welche Modelle bietet für die wachsende kulturelle und religiöse Vielfalt an Schulen.

Die Arbeitshilfe enthält Impulse und Praxisbeispiele zum Beispiel für multireligiöse Feiern zur Einschulung, zum Schuljahresbeginn oder zum Abschluss des Schuljahres bzw. der Schulzeit, aber auch anlässlich von "Tod und Trauer in der Schule".

Theologische Vertreterinnen und Vertreter aus Islam, Alevitentum und Judentum waren während der Entstehung der Arbeitshilfe dazu eingeladen, ihre Expertise einzubringen und die verschiedenen Praxisbeispiele kritisch zu begutachten.

Herausgeber sind die evangelischen Kirchen von Baden und Württemberg sowie das Erzbistum Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Mehr finden Sie in der Pressemitteilung vom 6. September 2018

Und HIER können Sie Handreichung herunterladen. Gedruckte Exemplare gehen an alle Schulen und religionspädagogischen Dienststellen und Einrichtungen. 

 

 

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