Sie ist da, die Adventszeit 

Jeden Sonntag zünden wir eine weitere Kerze an und stimmen uns auf Weihnachten, auf das Christfest ein.
Aber, haben wir überhaupt die Zeit zur Einstimmung oder ist sie noch knapper als in anderen Wochen?
Alles noch hektischer, noch mehr Pflichten und Verpflichtungen, die unseren Alltag bestimmen, um doch alles besinnlich zu gestalten? Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen, für die Kolleginnen und Kollegen, für die Menschen Zuhause, für …….
Und hängen wir hier nur einer Sehnsucht nach, die uns weit in die Kindheit weist?
Vorfreude, mit „brennender Geduld“ warten auf das, auf den, der da kommen soll:
„Einmal werden wir noch wach. Heißa, dann ist Weihnachtstag!“

„Wie soll` ich dich empfangen und wie begegne ich dir?“, heißt eines unserer wunderbaren Adventslieder.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie für sich Aus-Zeiten finden, Momente der Stille im Schein der Adventskerzen um genau dem nachzugehen und nachzuspüren: wie kann ich empfangen und nicht nur geben, bis ich leer bin und mein Gespür für Weihnachten tief in mir abhanden gekommen ist?
Und vielleicht höre Sie dann ganz leise, dass Gott kommt, zu dir, zu mir, zu uns:

Eine Verheißung in den Ohren,
einen Stern vor Augen,
unsere Gaben in den Händen, machen wir uns auf den Weg,
auch wenn wir nicht wissen, wo wir ankommen werden:
Richte du, Gott, unsere Füße auf den Weg des Friedens!

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
wünscht

Ihre Carmen Rivuzumwami

(Referat 2.1: Religionsunterricht, Schule und Bildung)

KIRCHE UND SCHULE

Schuldekan Dr. Christoph von Bühler wurde in den Ruhestand verabschiedet

„Ich war so gerne Schuldekan“, bekennt Christoph von Bühler. „Schuldekan ist ein fantastischer Beruf.“ In diesem Amt habe er „relativ viele Freiheiten“ gehabt. Und er bekräftigt: „Ich würde es glatt noch einmal machen.“ Am Sonntag wurde Christoph von Bühler in einem festlichen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet.
Über 15 Jahre hinweg hat er Hunderte angehender Religionslehrer in den Beruf begleitet. Er hielt mit viel Zeitaufwand die Fäden zwischen seiner Kirche und der Staatlichen Schule zusammen. Sein besonderes Interesse galt dem Aufbau der Gemeinschaftsschulen und der Frage, auf welche Weise der Religionsunterricht in ihnen vorkommt. Dem Werteunterricht, in dessen Mittelpunkt die Person stehen muss, misst er gesellschaftlich große Bedeutung bei. Auch hier wird der Religionsunterricht der Zukunft vor neuen Herausforderungen stehen. 
Christoph von Bühler wird sich nun anderen Herausforderungen stellen dürfen: denen des Ruhestands. Er möchte sich mit seiner Frau zusammen „neu erfinden“.
Wir wünschen ihnen von ganzem Herzen, dass ihnen dies gelingen möge und danken ihm für seine engagierte Arbeit!

Andreas Löw wird Schuldekan in den Kirchenbezirken Ludwigsburg und Besigheim

Pfarrer Dr. Andreas Löw wird neuer Schuldekan für die Kirchenbezirke Ludwigsburg und Besigheim. Der 55-jährige Theologe aus Korntal folgt auf Dr. Johannes-Christoph von Bühler, der  Ende Februar in den Ruhestand tritt. Löw wird sein neues Amt am 1. März antreten.

Löw ist dann zuständig für die religionspädagogische Bildungsarbeit in den beiden Kirchenbezirken mit rund 100 Schulen, an denen etwa 250 staatliche und rund 90 kirchliche Lehrkräfte Evangelische Religionslehre unterrichten. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Aufsicht über den Religionsunterricht sowie die Beratung, Begleitung und Fortbildung der Lehrkräfte. Außerdem wirkt er bei religionspädagogischen Prüfungen mit. Dazu kommt die Bildungsarbeit in den Kirchengemeinden und -bezirken. Zu ihr zählen etwa die Familien- und die Erwachsenenbildung sowie die Konfirmanden-, die Kinder- und die Jugendarbeit.

„Immer noch bestimmt die soziale Herkunft wesentlich den Bildungserfolg. Als Kirche stehen wir auch hier an der Seite der Benachteiligten“, sagt Löw.  Er will die religiösen Bildungsorte Familie, Kindergarten und Schule stärken und intensiver miteinander vernetzen.

Löw hat in Heidelberg und Berlin Theologie studiert. Er war Vikar in Neckartenzlingen und Pfarrer zur Anstellung beim Dekan in Reutlingen. Später war er geschäftsführender Pfarrer in Stetten auf den Fildern und geschäftsführender Pfarrer in Korntal. Seit 2012 ist er Leitender Pfarrer und Vorstand der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal. Dort hat er unter anderem die Leitung der Evangelischen Familienpflegeschule inne.

Andreas Löw ist verheiratet und hat zwei Kinder, die sich beide im Studium befinden. Seine Freizeit verbringt er gerne mit seiner Familie, treibt Sport, wandert oder arbeitet im Garten. (Oliver Hoesch, Bildquelle: privat)

 

"Die Würde des Menschen ist..."

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Das PTZ Stuttgart und das RPI Karlsruhe haben die Menschenwürde zum Thema ihrer vielbeachteten Jahrestagung gemacht. Die drei Impulsreferate wurden aufgezeichnet und sind auf dem Blog des ptz Stuttgart zu finden:

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