Suche den Frieden und jage ihm nach

Mit der Jahreslosung grüße ich Sie sehr herzlich und wünsche Ihnen ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2019. Die Worte aus dem 34. Psalm können uns eine gute Orientierung für das Starten in das neue Jahr bieten, sind sie doch sehr aktuell. Die Welt scheint in Aufruhr zu sein. Gewohnte politische Achsen haben sich verschoben, der gesellschaftliche Konsens scheint sich in unserem Land aufzulösen, erste Signale deuten auf einen wirtschaftlichen Abschwung hin und auch in unserer Kirche hält die Dynamik des Mitgliederschwunds trotz eines erfolgreichen Reformationsjubiläums und anderer guter Aktionen vor Ort an. Friedliche Themen sehen auf den ersten Blick anders aus. Der Psalmist lässt den Blick allerdings nicht in die Ferne einer durchaus bedrohlichen Zukunft schweifen, sondern fordert uns zu einem konkreten Handeln auf. Vielleicht liegt darin der Schlüssel zu einem optimistischen Hineingleiten in die anstehenden Aufgaben des neuen Jahres. Nicht der persönlich für uns verschwommene weite Horizont ist entscheidend, sondern zunächst der Blick auf gangbare Schritte. Bei allem Erschrecken darüber, Friedenjäger sein zu sollen, begegnet uns auf diesem Weg derjenige, der uns zuspricht „Friede sei mit euch“. Jesus Christus ist uns selbst unser Friede geworden. „Meinen Frieden gebe ich euch“ (Johannes 14,27); diese Worte lassen mich als Suchenden doch zum Empfänger werden. Mit seinem Frieden im Herzen können wir nach vorne schauen, selbst der Blick zunächst auf den Sorgen und Nöten haften bleiben will. Lassen Sie uns als Friedensträger in dieses neue Jahr gehen, hinein in unser Umfeld, in die Schulen, in die Schulverwaltung und die Kirchenleitung.

 

Mit herzlichem Gruß

 

Ihr Norbert Lurz

 

 

KIRCHE UND SCHULE

Preisträger des Wettbewerbs "Christentum und Kultur" ausgezeichnet

Die katholischen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg haben die Preisträgerinnen und Preisträger des Schülerwettbewerbs „Christentum und Kultur“ ausgezeichnet.
Der erste Preis (500 Euro)  ging an Lena Elbe vom Hohenlohe-Gymnasium in Öhringen für ihre Arbeit "Würde Martin Luther NPD wählen?
Der zweite Preis (300 Euro) ging an Lisa und Malin Häuser von der Heimschule Lender in Sasbach mit der Arbeit „Die zwei Seiten der Illenau – Zwischen Menschenwürde und Menschenverachtung“.

Ferner vergab die Jury in diesem Jahr zwei dritte Preise. Sie gingen an Benjamin Stoll vom Quenstedt-Gymnasium in Mössingen und an Johanna Wolf vom Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach. Benjamin Stoll hatte einen dreiminütigen Legofilm eingereicht. Sein Thema: „Kann Streit ein Segen sein? Verschiedene Möglichkeiten der Streitbewältigung aufgezeigt in kurzen Episoden“.  „Ge(h)denken! Der KZ-Komplex am Neckar als heutiger Auftrag“ lautete das Thema von Johanna Wolf.

Buchpreise erhalten Gabriel Häußler vom Schiller-Gymnasium in Heidenheim, Leonie Kester von der Elisabeth-von-Thadden-Schule in Wieblingen und Lars Lukschanderl vom Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg. Ferner Marissa Oettel vom Gymnasium Gerabronn, Theodor Sinner vom Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold und Josua Stettler vom Hegau-Gymnasium in Singen. 

Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht mit Bildern.

Und hier können Sie die preisgekrönten Arbeiten einsehen: Die Preisträger des Wettbewerbes 2017/18

 

 

"Die Würde des Menschen ist..."

Das PTZ Stuttgart und das RPI Karlsruhe haben die Menschenwürde zum Thema ihrer vielbeachteten Jahrestagung gemacht. Die drei Impulsreferate wurden aufgezeichnet und sind auf dem Blog des ptz Stuttgart zu finden:

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