KIRCHE, SCHULE UND GESELLSCHAFT

Wahrnehmen - Benennen - Handeln

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Vorfälle wie antisemitische Beschimpfungen, makabere 'Holocaust-Witze', Hitlergrüße im Klassenzimmer, Demütigungen und Bedrohungen jüdischer Mitschüler und Mitschülerinnen sind längst nicht mehr nur das Problem von Brennpunktschulen.

Bei Lehrerinnen und Lehrern, aber auch bei Schulleitungen herrscht oft Unsicherheit darüber, wie diesem Antisemitismus professionell begegnet werden kann, wodurch ein zeitnahes Agieren verhindert wird.

Um hier Unterstützung zu leisten, hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Handreichung 'Wahrnehmen - Benennen - Handeln' veröffentlicht. Die Broschüre umfasst 176 Seiten und kann bestellt oder heruntergeladen werden. Sie wird allen Schulen bis zum November zugesandt.

Zur Broschüre 'Wahrnehmen - Benennen - Handeln'

GET CREATIVE!

Die Klassen 10a und 10b des Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim (Landkreis Ludwigsburg) haben mit ihrer Plakatserie den von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ausgeschriebenen Schülerwettbewerb „Get creative!“ zur Kirchenwahl am 1. Dezember gewonnen.

Platz zwei belegt die Klasse 10 des Humboldt-Gymnasiums Ulm. Ihr Wettbewerbsbeitrag war der Video-Kurzclip „Wir sehen uns an der Wahlurne“. Die Ulmer können sich über 500 Euro für die Klassenkasse freuen.

Der dritte Platz wurde zweimal vergeben: Das Quenstedt-Gymnasium Mössingen erhielt ihn für zwei Plakate und das Taus-Gymnasiums in Backnang für ein Video mit Interviews zur Wahl und zur Kirche.

Einen Sonderpreis erhielten Silas und Tobias von der Blautopf-Schule in Blaubeuren, die ein Märchen in Gedichtform verfasst haben.

Alle Beiträge können auf dieser Seite angeschaut und nachgelesen werden: kirchenwahl.de

 

Die Gewinner des Bibelpreises 2019 werden HIER vorgestellt. Ebenso die Gewinner des Jugenddiakoniepreises.

SHELL-JUGENDSTUDIE 2019

Die 18. Shell Jugendstudie untersucht, wie die Generation der 12- bis 25-Jährigen heute in Deutschland aufwächst: Welche Rolle spielen Familie und Freunde, Schule und Beruf, Digitalisierung und Freizeit. Und ebenfalls: Wie stehen junge Menschen zu Politik, Gesellschaft und Religion?

Zu Religion lautet das zusammenfassende Ergebnis:

Die große Mehrheit der Jugendlichen ist Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Dabei liegt der Wert aktuell zwar niedriger als 2015, aber höher als 2002. Während die christlichen Konfessionen seit 2002 stetig an jugendlichen Mitgliedern verloren haben (allein zwischen 2015 und 2019 um fünf Prozentpunkte), haben der Islam und andere nicht-christliche Religionen an Bedeutung gewonnen. Der Anteil der Konfessionslosen stagniert. Der Anteil der Jugendlichen, für die der Glaube an Gott tatsächlich wichtig ist, liegt mit fast einem Drittel allerdings deutlich niedriger und hat seit 2002 sogar leicht abgenommen. (shell)

Alle Ergebnisse werden zusätzlich in einfachen Grafiken übersichtlich dargestellt.

Zur auswertenden Übersichtsseite von shell (Pressemitteilung)

Direkt zur Jugendstudie

Zu den Grafiken

Grafik “Glaube an Gott weniger wichtig”

Zum Info-Flyer

Charlotte Altenmüller wird im Frühjahr 2020 Schuldekanin für die Kirchenbezirke Crailsheim, Blaufelden und Weikersheim.

Die drei nordöstlichsten Kirchenbezirke der Evangelischen Landeskirche in Württemberg bekommen eine Schuldekanin. Sie wird voraussichtlich zum 1. April 2020 ihr neues Amt antreten und auf Schuldekan Hans-Jürgen Nonnenmann folgen; er geht Ende März kommenden Jahres in den Ruhestand.

Im Religionsunterricht gehe es nicht nur um die Vermittlung von Kenntnissen und das Verstehen des Christentums, betont die 58-jährige gebürtige Ludwigsburgerin: Wichtig sei auch, einen Beitrag zur ethischen Orientierung der Kinder und Jugendlichen zu leisten und ihre Verständigungsfähigkeit zu fördern. Dies werde „zunehmend bedeutsam für ein friedvolles Miteinander“, ist Charlotte Altenmüller überzeugt.
Bislang arbeitet die Pfarrerin als Dozentin am Pädagogisch-Theologischen Zentrum (PTZ) in Stuttgart und ist dort zuständig für die religionspädagogische Ausbildung im Vikariat sowie die berufsbegleitende Ausbildung im Pfarrdienst.

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