Kleine Menschen - Große Fragen


„In Deutschland heißt der Gott Jesus, und in Thailand heißt der Gott Buddha, und in Arabien heißt der Gott Allah“,
so Kinder in einem Dialog in einer Kita.

Die Begleitung von Eltern in religiösen Fragen wird zu einer immer größeren Herausforderung für Kitas.

Die Tübinger Religionspädagogen Professor Albert Biesinger und Professor Friedrich Schweitzer haben deshalb gemeinsam mit Erzieherinnen und Experten eine Sendereihe entwickelt: Unter dem Titel „Kleine Menschen – große Fragen“ stellen Filmclips fünf typische Situationen vor, die Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie (inter-)religiös Interessierte als Anregung für die Arbeit mit Kindern nutzen können.

Die Sendereihe thematisiert die Fragen:

„Was ist, wenn Oma stirbt?“
„Kann ich Gott sehen?“
„Gibt es (mehr als) einen Gott?“
„Wie ist das mit dem Kreuz?“
„Lieber Gott, hörst du mich?“.

Die Filme schließen jeweils mit einer Expertenrunde, die von Albert Biesinger, Friedrich Schweitzer sowie Professorin Helga Kohler-Spiegel und Dr. Anke Edelbrock von der „Stiftung Gottesbeziehung in Familien“ gestaltet wurden.

Das IRP Freiburg hat Begleitmaterialien dazu veröffentlicht:
Kleine Menschen - Große Fragen, Filmclips zur religiösen Bildung in Kitas

Die Filme wurden von der „Stiftung Gottesbeziehung in Familien“, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart ermöglicht und gemeinsam mit den Kita-Organisationen Beta und KTK erarbeitet. Umgesetzt wurden sie von der Filmproduktion IT MEDIA. 

Demokratie-Mobil

 

Unter dem Motto „Für Menschenrechte – gegen Populismus" haben die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Evangelische Landeskirche in Württemberg gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung das Demokratie-Mobil gestartet. Mit dem Fahrzeug werden die beiden Kirchen zum „Siebzigjährigen" des Grundgesetzes das ganze Jahr durch Baden-Württemberg ziehen, um bei Veranstaltungen und in Schulen mit den Menschen zu den Themen Demokratie und Grundrechte ins Gespräch zu kommen.
 
Das Demokratie-Mobil ist Teil der Aktion „Farbe bekennen! Für Demokratie und eine offene Gesellschaft", einem breiten Bündnis von inzwischen mehr als 60 Kooperationspartnern. Ziel der Initiative ist der Einsatz für Demokratie und eine offene Gesellschaft sowie die Besinnung auf die Grundwerte der Verfassung.
 
Das Demokratie-Mobil kann das ganze Jahr über von Verbänden und Organisationen für Vor-Ort-Aktionen gebucht werden. Ab Mitte des Jahres soll es verstärkt in baden-württembergischen Schulen eingesetzt werden. Am 23. Mai, an dem das Grundgesetz 70 Jahre alt wird, wird es bei der zentralen Veranstaltung der Initiative „Farbe bekennen!" auf dem Stuttgarter Schlossplatz stehen.

Information
 
Kontakt: Oliver Hoesch, Sprecher der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Tel.: 0711 / 222 76 58, E-Mail: pressedontospamme@gowaway.elk-wue.de

KIRCHE UND SCHULE

Preisträger des Wettbewerbs "Christentum und Kultur" ausgezeichnet

Die katholischen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg haben die Preisträgerinnen und Preisträger des Schülerwettbewerbs „Christentum und Kultur“ ausgezeichnet.
Der erste Preis (500 Euro)  ging an Lena Elbe vom Hohenlohe-Gymnasium in Öhringen für ihre Arbeit "Würde Martin Luther NPD wählen?
Der zweite Preis (300 Euro) ging an Lisa und Malin Häuser von der Heimschule Lender in Sasbach mit der Arbeit „Die zwei Seiten der Illenau – Zwischen Menschenwürde und Menschenverachtung“.

Ferner vergab die Jury in diesem Jahr zwei dritte Preise. Sie gingen an Benjamin Stoll vom Quenstedt-Gymnasium in Mössingen und an Johanna Wolf vom Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach. Benjamin Stoll hatte einen dreiminütigen Legofilm eingereicht. Sein Thema: „Kann Streit ein Segen sein? Verschiedene Möglichkeiten der Streitbewältigung aufgezeigt in kurzen Episoden“.  „Ge(h)denken! Der KZ-Komplex am Neckar als heutiger Auftrag“ lautete das Thema von Johanna Wolf.

Buchpreise erhalten Gabriel Häußler vom Schiller-Gymnasium in Heidenheim, Leonie Kester von der Elisabeth-von-Thadden-Schule in Wieblingen und Lars Lukschanderl vom Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg. Ferner Marissa Oettel vom Gymnasium Gerabronn, Theodor Sinner vom Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold und Josua Stettler vom Hegau-Gymnasium in Singen. 

Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht mit Bildern.

Und hier können Sie die preisgekrönten Arbeiten einsehen: Die Preisträger des Wettbewerbes 2017/18

 

 

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