Preise und Wettbewerbe

Paul-Schempp-Preis

Die Evangelische Landeskirche vergibt seit dem Schuljahr 2004/2005 für hervorragende Leistungen im Fach "Evangelische Religionslehre" einen Fachpreis.

Der Preis bringt die Anerkennung und Wertschätzung der von Schülerinnen und Schülern im Raum der Schule geleisteten Arbeit durch die Kirche zum Ausdruck.
Er wird an die Absolventin / den Absolventen des Abschlussjahrgangs einer Schule verliehen, die oder der das beste Ergebnis in Ev. Religionslehre erzielt hat.
In jeder Schule kann der Preis nur einmal pro Schuljahr vergeben werden.

 

Verleihung der Preise im Wettbewerb 'Christentum und Kultur' im Januar 2020

Preisverleihung im ökumenischen Wettbewerb für die gymnasiale Oberstufe:
48 Arbeiten wurden eingereicht, zehn wurden ausgezeichnet.

Die evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg zeichneten am 22. Januar zum 17. Mal die Preisträgerinnen und Preisträger des landesweiten Schülerwettbewerbs „Christentum und Kultur“ aus.

Der erste Preis ging an Anna Adler vom Gymnasium Hechingen. Unter dem Titel „Mensch 4.0: ein faustischer Homo Deus?“ verglich sie in ihrer Arbeit das Streben des heutigen Menschen nach Allwissen und Allmacht in der digitalen Welt mit dem goethianischen Doktor Faustus. Die schriftliche Ausarbeitung, die auch durch ihre sprachliche Reife für sich allein schon überzeugte, wurde von ihr um einen Film ergänzt, der nochmals die Thematik des Menschen, der ständig über sich hinauswächst, bildlich in Szene setzte und musikalisch eindrucksvoll untermalte.

Den zweiten Preis des Wettbewerbs erhielt Lena Geiger vom Ludwig-Uhland-Gymnasium in Kirchheim/Teck. In ihrer Arbeit mit dem Titel „Wo wohnst du, Herr? Wo finde ich dich?“ spürte sie dem Paradoxon nach, wie sich zurzeit der nationalsozialistischen Diktatur die Zugehörigkeit zur SS mit dem christlichen Glauben vereinbaren ließ.

Der dritte Preis wurde in diesem Jahr zweimal verliehen: Jonas Risinger vom Gymnasium St. Michael in Schwäbsch Hall hatte unter dem Leitthema „Mensch 4.0“ untersucht, welche Einflüsse und Veränderungen sich aus der Digitalisierung für Gesellschaft und Kirche ergeben, und dafür eigens eine Umfrage entwickelt.

Lilli Seiter vom Helmholtz-Gymnasium in Karlsruhe verfasste ein Musical mit dem Titel „PAU-SE“, in dem sie selbst komponierte und getextete Lieder in eine liturgisch durchdachte Andacht für Jugendliche umsetzte, und wurde dafür ebenso ausgezeichnet. 

Ein Sonderpreis für Arbeiten mit künstlerisch-musischer Ausrichtung ging zudem an Lukas Hadinger vom Parler-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd. Der Titel seiner Arbeit lautete: „Offenbarungssinfonie. Orchesterfantasie in vier Sätzen. Gottesbegegnungen in alttestamentlichen Bibeltexten theologisch reflektiert und musikalisch umgesetzt.“    

Darüber hinaus gingen Buchpreise an die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Gina Abele und Mara Mäder von den beruflichen Schulen Achern; Wencke Groeneveld vom Schiller-Gymnasium in Offenburg; Lea Marie König von der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal; Max Mayerhöfer vom Burghardt-Gymnasium in Buchen (Odenwald).

Insgesamt hatten sich 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 48 Arbeiten beteiligt.

Zu den einzelnen Wettbewerbsbeiträgen der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Bilder der Preisträger und Preisträgerinnen finden Sie HIER.

Die Evangelische Landeskirche in Baden, die Erzdiözese Freiburg, die Evangelische Landeskirche Württemberg sowie die Diözese Rottenburg-Stuttgart berichten über die Feierstunde im Internet.