Gedenkstätte Grafeneck

Unterillertaler [CC BY-SA 3.0]

Schloss Grafeneck, eine Einrichtung für behinderte Menschen, wurde von den Nationalsozialisten in eine Tötungsanstalt umgewandelt. Im Jahr 1940 begann dort die sogenannte Aktion "T4". In einem Jahr wurden hier unter nationalsozialistischer Herrschaft 10.654 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet. Heute existiert in Grafeneck eine Gedenkstätte und ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die Opfer und gegen das Vergessen in den Diskussionen der Gegenwart.

Gedenkstätte Grafeneck e.V.
Grafeneck 3
72532 Gomadingen
Telefon: + 49 (0)7385 / 966 206
infodontospamme@gowaway.gedenkstaette-grafeneck.de
www.gedenkstaette-grafeneck.de

Weitere Informationen

 

Öffnungszeiten

täglich 9 – 18 Uhr

Zielgruppe

Alle Schularten ab Klasse 9

Angebote

Das Dokumentationszentrum ist frei zugänglich. Gruppen können einen Besuchstermin mit Seminar/Führung auf dem Gelände mit der Geschäftsstelle vereinbaren. Der Kostenbeitrag richtet sich nach dem gebuchten Bildungsmodul.

Wenn gewünscht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung das komplette Lernangebot.

Unterrichtsmaterialien des Landes zur Gedenkstätte Grafeneck

"Wohin bringt ihr uns?"  Landeszentrale für politische Bildung, 2011