Formulare und Hinweise für staatliche und kirchliche Religionslehrer und -lehrerinnen

  • add Personalblatt

    Sowohl staatliche als auch kirchliche Religionslehrerinnen und -lehrer sind aufgefordert, zu Beginn des Schuljahres ein Personalblatt auszufüllen und dies an das Büro des Schuldekanins / der Schuldekanin zu senden.

    Diese Personalblätter werden persönlich zugesandt. Sollte es verloren gehen, gibt es hier neutrale Personalblätter als Ersatz.

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  • add Zugelassene Schulbücher

    Das Landesinstitut für Schulentwicklung veröffentlicht eine ständig aktualisierte Liste der zugelassenen Schulbüchern nach Schulstufen getrennt.

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Hinweise und Formulare nur für kirchliche Religionspädagoginnen und Religionspädagogen

  • add BEM - Das betriebliche Eingliederungsmanagement

    BEM (Das Betriebliche Eingliederungsmanagement)

    Es ist das gemeinsame Ziel vom Arbeitgeber und der Mitarbeitervertretung, die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern.
    Besondere Förderung benötigen neben schwerbehinderten Menschen auch Beschäftigte, denen aufgrund langer krankheitsbedingter Ausfallzeiten eine gesundheitliche Beeinträchtigung und damit auch eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit drohen.
    Für diesen Personenkreis wird entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 84 Abs. 2 SGB IX ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) eingeführt, um eine möglichst dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben zu gewährleisten.

    Ein betriebliches Eingliederungsmanagement wird in die Wege geleitet, sobald ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin nnerhalb der vergangenen zwölf Monate länger als sechs Wochen arbeitsunfähig war, gleichgültig ob es sich um eine ununterbrochene oder wiederholte Arbeitsunfähigkeit handelt.
    Ziel ist es durch einen frühzeitigen Zugang und eine frühzeitige Intervention langfristig die Gesundheit des Beschäftigten zu fördern und chronische Erkrankungen zu vermeiden um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
    Zuständig für die Einleitung, Koordination, Durchführung und Auswertung des BEM-Prozesses ist der zuständige Vertreter / die zuständige Vertreterin des Dezernats 2. Dazu gehört auch die Vorbereitung der Sitzungen des BEM-Teams.

    Durch die systematische Vernetzung inner- und außerbetrieblicher Unterstützung soll der Beschäftigungserhalt der gesundheitsbeeinträchtigten Mitarbeitenden erreicht werden.
    Es sollen unterschiedlichste Hilfsmaßnahmen diskutiert und erprobt werden. Es handelt sich um ein ergebnisoffenes Verfahren.

    Das BEM kann nur mit Einverständnis der jeweiligen Beschäftigten durchgeführt werden. Diese sind soweit wie möglich in das Verfahren einzubeziehen. Sie können ihre Zustimmung in jedem Verfahrensstadium widerrufen.
    Der / Die Beschäftigte kann zu Gesprächen im Rahmen des BEM-Verfahrens grundsätzlich eine Person seines / ihres Vertrauens hinzuziehen.

  • add Dienstreisen - Reisekostenabrechnungen

    Religionspägogen und Religionspädagoginnen, die an mehreren Schulen unterrichten, bekommen für die Fahrten zwischen den einzelnen Schulen eine Reisekostenerstattung durch die ZGAST.

    Die aktuellen Abrechnungsformulare für die Dienstreisen mit Anleitungen finden Sie im Dienstleistungsportal des Oberkirchenrats.

    Die rechtlichen Vorgaben finden Sie in § 20 der Reisekostenordnung des Oberkirchenrats.

  • add Krankmeldungen / Arbeitsunfähigkeit

    Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn man eine bisher ausgeführte Arbeit auf Grund von Krankheit nicht mehr durchführen kann oder die Gefahr besteht, dass die Arbeit zu einer Verschlimmerung der Krankheit führt. Auch während einer Wiedereingliederung geht man von Arbeitsunfähigkeit aus.

    Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin ist verpflichtet, der Arbeitgeberin die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer umgehend mitzuteilen. Dies bedeutet für Religionspädagog/innen: an Arbeitstagen sofort die Schulleitung und das Büro des Schuldekans/der Schuldekanin zu informieren. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage, muss die Arbeitsbescheinigung am darauffolgenden Arbeitstag vorliegen. Dabei zählen nicht die Arbeits-, sondern die Kalendertage.
    Wer also bereits freitags wegen einer Krankheit nicht arbeiten kann, der muss die Bescheinigung am Montag vorlegen, wenn er oder sie weiterhin krank ist.

    Arbeitgeber sind allerdings berechtig, eine Vorlage der ärztlichen Bescheinigung auch schon ab dem 1. Arbeitstag zu verlangen.

    Eine Rückdatierung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit ist nur ausnahmsweise und nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu zwei Tagen zulässig.
    Besteht an arbeitsfreien Tagen Arbeitsunfähigkeit (Samstage, Sonntage, Feiertage, Brückentage…), ist sie auch für diese Tage zu bescheinigen.

    Krankschreibungszeit

    Während der Krankschreibung ist man nicht an das Haus gefesselt. Erlaubt ist, was die Genesung nicht behindert – oder, im besten Fall, fördert. Teilnahme an Dienstbesprechungen gehören nicht dazu, aber beispielsweise kann ein Besuch bei der Familie oder bei Freunden zur Genesung beitragen.

    Rehabilitationsmaßnahmen

    Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin ist verpflichtet, der Arbeitgeberin den Zeitpunkt des Antritts der Maßnahmen, die voraussichtliche Dauer und die Verlängerung der Maßnahme unverzüglich mitzuteilen und die entsprechenden Bescheinigungen des Arztes und des Sozialleistungsträgers vorzulegen.

    Arbeitsunfähigkeit besteht nicht

    • wenn kranke Angehörige gepflegt werden müssen. Hierfür gibt es spezielle Bescheinigungen.
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    • bei diagnostischen oder therapeutischen ärztlichen Behandlungen
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    • bei Inanspruchnahme von Heilmitteln (z.B. Physiotherapie)
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    • wenn Beschäftigungsverbote nach dem Infektionsschutzgesetz oder dem Mutterschutzgesetz ausgesprochen wurden

    Entgelt im Krankheitsfall

    Beschäftigte erhalten bis zu sechs Wochen weiterhin ihr Gehalt. Nach Ablauf der sechswöchigen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber erhalten Beschäftigte vom Dienstgeber einen Krankengeldzuschuss zum Krankengeld der Krankenversicherung. Die Dauer des Krankengeldzuschusses ist abhängig von der Beschäftigungszeit und gleicht den Unterschiedsbetrag zwischen den tatsächlichen Barleistungen des Sozialleistungsträgers und dem Nettoentgelt aus.

    Dies gilt ab einer Beschäftigungszeit von mehr als einem Jahr bis zum Ende der 13. Woche und bei einer Beschäftigungszeit von mehr als drei Jahren bis zum Ende der 39. Woche seit dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit.

    Alle weiteren gesetzlichen Regelungen zur Arbeitsunfähigkeit und Entgelt in Krankheitsfällen entnehmen Sie bitte dem § 22 der Kirchlichen Anstellungsordnung (KAO):

    http://www.kirchenrecht-ekwue.de/document/17299#s700210004

     

  • add Teilnahme an Konferenzen

    Die Teilnahme an Konferenzen ist in der Konferenzordnung des Landes geregelt. Der für Religionspädagogen und Religionspädagoginnen wichtige Absatz lautet:

    (1) Zur Teilnahme an den Gesamtlehrerkonferenzen, Klassenkonferenzen, Jahrgangsstufenkonferenzen, Abteilungskonferenzen, Berufsgruppenkonferenzen, Schulartkonferenzen und Stufenkonferenzen sind alle Lehrer, Erziehungskräfte mit überwiegender Lehrtätigkeit und der Schule zur Ausbildung für eine Lehrtätigkeit zugewiesenen Personen verpflichtet, die jeweils an der Schule, Klasse, Jahrgangsstufe bzw. innerhalb der betreffenden Abteilung, Berufsgruppe, Schulart oder Schulstufe selbständig unterrichten. Zur Teilnahme an Fachkonferenzen sind sie verpflichtet, wenn sie die Lehrbefähigung in den betreffenden Fächern besitzen oder in ihnen unterrichten. Dies gilt auch grundsätzlich für Lehrer, die schulartübergreifend an einer anderen Schule nur in begrenztem Umfang unterrichten. Jedoch besteht die Teilnahmepflicht für die nebenamtlichen und nebenberuflichen Lehrer sowie für die der Schule zur Ausbildung für eine Lehrtätigkeit zugewiesenen Personen nur insoweit, als der Verhandlungsgegenstand ihre Teilnahme erfordert. In Zweifelsfällen entscheidet darüber der Vorsitzende der Lehrerkonferenz.

    Hier geht es zur Konferenzordnung

     

     

     

     

  • add Personalentwicklungsgespräch

    In regelmäßigen Abständen führen die Schuldekane und Schuldekaninnen Personalentwicklungsgespräche mit ihren Religionspädagoginnen und Religionspädagogen. Hier finden Sie den Vorbereitungsbogen für diese Gespräche.

    Zum Vorbereitungsbogen

  • add Vergütungsgruppenplan

    Im Jahr 2016 wurde ein neuer Vergütungsgruppenplan für die Religionspädagoginnen und Religionspädagogen ausgehandelt.

    Hier finden Sie den entsprechenden Abschnitt ab Seite 9.

  • add Schlüsselversicherung

    Für kirchliche Lehrkräfte gilt folgendes:

    Über den bestehenden Haftpflichtversicherungsvertrag der Landeskirche ist das Abhandenkommen von General- und/oder Hauptschlüsseln zu fremden Schließanlagen im Zusammenhang mit einer dienstlichen Tätigkeit bis zum Höchstbetrag von 25.000 € je Schaden, bei einem Selbstbehalt von 10%, mindestens 50€, höchstens jedoch 50€, mitversichert.

    Ob Sie sich über die 25.000 Euro hinaus noch weiter versichern wollen, müssen Sie selbst entscheiden.